Sick AG

Waldkrich, Germany
Visualization © pixelbau
Visualization © pixelbau
Interior Designers
bkp kolde kollegen - corporate architects
Address
Erwin-Sick-Straße 1, 79183, Waldkrich, Germany
Year
2011

Die Neugestaltung des Foyers schafft eine 3-dimensionale Markenwelt und macht Sick - Sensor Intelligence emotional erlebbar. Das subtile Erleben der Marke im Raum bleibt den Besuchern besonders nachhaltig in Erinnerung. Es intensiviert die Bindung von Kunden und Unternehmen sowie Mitarbeitern.

Für Regeneration, Kontemplation und Kommunikation werden im neuen Foyer unterschiedliche Raumzonen geschaffen. Die durchlaufende Bodenfläche wird dabei in Form von andersartigen Bodenstrukturen in verschiedene Bereiche gegliedert.
Während der Eingangsbereich als Informations- und Präsentationszone umfunktioniert wird, legen wir auch ein besonderes Augenmerk auf den Wartebereich im Zentrum des Raumes. Hier wird das Thema des Quick-Response-Codes als Informationsmöglichkeit unserer Zeit adaptiert und zu einem Muster transformiert. Eine Addition zahlreicher QR-Codes auf Wand und Boden gliedern und gestalten den Raum. Die aufsteigende Galeriewand wird mit einem Relief des Codes versehen und in der Waagerechten in bodengleicher Form weitergeführt. Auf diesem Bodenraster wird ein Hochflor- Teppich mitsamt komfortablen Sitzmöbeln platziert. Die Möbel sind so ausgeformt, dass sie in ihrer äußeren Begrenzung der Strenge des Codes folgen, das Polster aber durch einen bequemen Sitzkomfort überrascht. Durch diese üppige Sitzlandschaft, einer stimmungsvollen Beleuchtung und dem wolligem Teppich entsteht eine angenehme Behaglichkeit und jeder Besucher wird herzlich in Empfang genommen. Die schöne Tradition der Apfelkiste ist dabei in unser Konzept integriert; getreu dem Motto: An apple a day keeps the docter away!

Im Kommunikationsbereich wird das gestalterische Thema fortgeführt. Die Möbel werden nicht nur auf dem Muster platziert, sondern entwachsen dem Code in die dritte Dimension. Um jedoch eine Abgrenzung zu schaffen, ändert sich die Materialität. Ergänzend dazu wird über dem Thekenmodul eine Leuchte aus diversen Gläsern abgependelt, die das Thema der Bewirtung verdeutlicht. Stehtische vervollständigen das Ensemble und laden zum Kommunizieren ein.

Als Fixpunkt ist die Abtrennung der Besprechungsräume zu sehen. Mit der warmen Anmutung des heimischen Holzes markiert sie den Konzentrationsbereich. Der Wandabschluss oben und unten ist aus Glas, damit der Raum als Ganzes sichtbar bleibt. Die Diskretion bleibt erhalten. Raffinierte Gestaltung lässt Holzflächen schweben. Der Bodenbelag ist ebenfalls aus Holz und reicht bis zur Empfangtheke. So entsteht eine dezente Akzentuierung des diskreteren Bereiches.

Wettbewerb
2011, 1. Platz

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